Zeolith-Arten: Klinoptilolith und die anderen
Über 40 Zeolith-Minerale kommen in der Natur vor, dazu zahlreiche im Labor hergestellte Typen. Sie unterscheiden sich im Aufbau ihres Kristallgitters und damit in Porengröße, Stabilität und Einsatzgebiet. Für die Einnahme kommt nur eine davon in Frage.
Klinoptilolith
Die am besten untersuchte natürliche Sorte und die einzige, die für die Einnahme eine Rolle spielt. Sie gehört zur Heulandit-Gruppe und hat ein Silizium-Aluminium-Verhältnis von etwa 4 bis 5. Daraus folgt eine hohe Säure- und Temperaturstabilität – Voraussetzung dafür, dass das Mineral die Magenpassage unverändert übersteht.
Chabasit
Ebenfalls ein natürliches Zeolith-Mineral, mit engeren Kanälen als Klinoptilolith und anderem Austauschverhalten. Eingesetzt wird er in der Wasseraufbereitung, als Bodenhilfsstoff und in der Tierhaltung. Untersuchungen zur Anwendung am Menschen liegen dafür nicht in vergleichbarem Umfang vor.
Mordenit
Ein Zeolith, der natürlich vorkommt und auch synthetisch hergestellt wird. Seine Säurestabilität macht ihn als Katalysator und Trockenmittel interessant, etwa in der Erdölverarbeitung. Mit der Anwendung im Darm hat er nichts zu tun – er zeigt aber, wie unterschiedlich die Mitglieder dieser Mineralgruppe genutzt werden.
Synthetische Zeolithe
Im Labor hergestellte Gitter mit exakt eingestellter Porengröße, etwa Zeolith A als Wasserenthärter in Waschmitteln oder ZSM-5 in der Petrochemie. Sie sind keine Naturstoffe und für die Einnahme nicht vorgesehen. Nennt ein Produkt nur ‚Zeolith‘, bleibt offen, welcher Typ enthalten ist.
Zeolith Wirkung: Wie wirkt Zeolith im Körper?
Der Zeolith wirkt ausschließlich im Verdauungstrakt. Er wird nicht in den Blutkreislauf aufgenommen und verlässt den Körper unverändert. Drei Schritte beschreiben, was dabei passiert.
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Selektive Bindung
Die Kanäle im Kristallgitter haben eine feste Größe. Sie wirken wie ein Sieb: Was hineinpasst, wird gebunden – was zu groß ist, bleibt draußen. Darauf beruht die Selektivität.
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Ionenaustausch
Im Gitter sitzen austauschbare Ionen, etwa Calcium. Der Zeolith gibt sie ab und nimmt dafür andere auf – zum Beispiel Schwermetall-Ionen. Es ist ein Tausch, keine Aufnahme.
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Natürliche Ausscheidung
Das Mineral wird samt dem Gebundenen mit dem Stuhl ausgeschieden. Es gelangt nicht ins Blut und reichert sich nicht an.
Was PMA-Zeolith® ausmacht
Ein definierter Rohstoff
PMA-Zeolith® ist eine eingetragene Marke. Sie steht für einen festgelegten Rohstoff aus einer bestimmten Lagerstätte, in einem festgelegten Verfahren aufbereitet – nicht für beliebiges Zeolith-Pulver. Nur für diesen Rohstoff gelten die vorliegenden Studienergebnisse.
Medizinprodukt mit CE-Kennzeichnung
Zweckbestimmung, klinische Bewertung, Risikoanalyse, Gebrauchsinformation und ein überwachtes Qualitätssystem sind vorgeschrieben. Als Nahrungsergänzungsmittel darf Klinoptilolith in der EU nicht verkauft werden – dafür fehlt die Novel-Food-Zulassung.
Laufende Prüfung
Rohstoff und Endprodukt werden fortlaufend auf Schwermetalle geprüft, nicht einmalig zur Zulassung. Die Ergebnisse sind nachvollziehbar dokumentiert.
Vom Vulkangestein zum geprüften Medizinprodukt
Zwischen dem Abbau und der fertigen Packung liegen mehrere Schritte: die Auswahl des Rohstoffs, die mechanische Aufbereitung im patentierten PMA-Verfahren – ohne Chemie – und die Prüfung jeder Charge auf Korngröße, Adsorptionskapazität und Reinheit. Erst diese Schritte machen aus einem Gestein einen festgelegten Rohstoff. Wie das Verfahren im Einzelnen abläuft, steht auf der Seite zu PMA-Zeolith®.
Häufige Fragen – und wo die ausführliche Antwort steht
Hat Zeolith Nebenwirkungen?
Außer gelegentlicher Verstopfung sind bei PMA-Zeolith keine Nebenwirkungen bekannt; so steht es auch in der Gebrauchsinformation. Wichtig sind ausreichend trinken und mindestens 2 Stunden Abstand zu Medikamenten.
Gibt Zeolith Aluminium ab?
Aluminium ist Teil des Kristallgitters und fest gebunden. In einer klinischen Untersuchung stiegen die Aluminiumwerte im Blut nach der Einnahme nicht an; nach vierjähriger Anwendung lagen sie niedriger als zu Beginn.
Zeolith, Bentonit oder Heilerde?
Der Zeolith hat ein starres Gitter und bindet über Ionenaustausch. Bentonit quillt auf und bindet über die Oberfläche. Heilerde ist ein Sammelbegriff für fein gemahlene Erden.
Das passende Zeolith-Produkt für dich
Alle Produkte enthalten PMA-Zeolith. Sie unterscheiden sich in Zweckbestimmung und Darreichungsform.
Das sagen unsere Kundinnen und Kunden
Häufige Fragen zu Zeolith
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