Wusstest du, dass Curcuma in der traditionellen asiatischen Medizin bereits seit mehreren tausend Jahren verwendet wird? Curcuma (botanisch Curcuma longa) gehört zu den Ingwergewächsen und gilt nicht nur in der Küche als Königspflanze, sondern spielt vor allem in der ayurvedischen Medizin eine Rolle. Die gold-gelbe Knolle aus Südostasien – auch (indischer) Gelbwurz, Gilbwurz, Gelber Ingwer oder indischer Safran genannt – wird traditionell mit verdauungsfördernden und weiteren Eigenschaften in Verbindung gebracht.
Curcuma, Curcumin, Curcuminoide?
Bei den vielen Begriffen verliert man leicht den Überblick. Curcuma bezeichnet die komplette Pflanze. Curcumin ist ihr charakteristischer Hauptinhaltsstoff – ein fettlöslicher sekundärer Pflanzenstoff aus der Gruppe der Curcuminoide, der direkt aus der Wurzel von Curcuma longa gewonnen wird.
Am ehesten kennt man Curcuma als Bestandteil von Curry-Gewürzmischungen. Über das Gewürzpulver allein nimmt man allerdings nur geringe Mengen Curcumin auf. Viele Menschen greifen daher zu Curcuma-Kapseln. Ein hochwertiges Nahrungsergänzungsmittel zeichnet sich vor allem durch einen hohen Gehalt an reinem Curcumin aus.
Was die Forschung untersucht
Curcuma – genauer der Inhaltsstoff Curcumin – steht seit Jahren im Fokus der Wissenschaft. Zahlreiche Studien beschäftigen sich mit Curcumin in ganz unterschiedlichen Bereichen, zum Beispiel:
- Entzündliche Prozesse
- Neurologische Fragestellungen
- Gelenk- und Muskelbeschwerden
- Stoffwechsel
Wichtig einzuordnen
Das sind Forschungsfelder – daraus lässt sich weder eine belegte Wirkung noch ein Heilversprechen ableiten. Curcuma bzw. Curcumin ist ein Lebensmittel bzw. Nahrungsergänzungsmittel und kein Arzneimittel. Es ersetzt keine ärztliche Behandlung.
Neben Curcumin enthält die Wurzel weitere Inhaltsstoffe, etwa Kalium sowie ätherische Öle. Insgesamt eine Pflanze, die ihrem Ruf als „Superknolle" alle Ehre macht.
Optimale Aufnahme – was gilt es zu beachten?
Weil Curcumin fettlöslich ist, kann es im Darm nur schwer aufgenommen werden – die Bioverfügbarkeit ist von Haus aus gering, Curcumin wird rasch verstoffwechselt und wieder ausgeschieden. Dem lässt sich entgegenwirken, indem man Piperin (aus schwarzem Pfeffer) ergänzt. Untersuchungen zeigen, dass die Zugabe von 20 mg Piperin zu 2 g Curcumin die Bioverfügbarkeit deutlich erhöhen kann – in einer viel zitierten Studie um rund 2.000 %, also etwa auf das Zwanzigfache.
Curcumin für das tägliche Wohlbefinden
Viele Menschen schätzen Curcuma und seine lange Tradition. Auch die moderne Forschung interessiert sich für dieses Naturprodukt, das längst Brücken vom Orient in den Westen geschlagen hat.

Green Health CURCUMA
Curcuma-Kapseln mit hochdosiertem Curcumin und Piperin für eine bessere Aufnahme – ein Nahrungsergänzungsmittel für deinen Alltag.
CURCUMA ansehenLiteratur: Nieber, K. (2017), S. 65–66. Bioverfügbarkeit vgl. Shoba, G. et al. (1998): Influence of piperine on the pharmacokinetics of curcumin. Planta Medica.
Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und trifft keine Heilaussagen. Curcuma-Präparate sind Nahrungsergänzungsmittel und ersetzen weder eine ausgewogene Ernährung noch eine ärztliche Behandlung. Bei Gallensteinen oder Gallenwegserkrankungen, in Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Einnahme blutverdünnender Medikamente solltest du vor der Anwendung ärztlichen Rat einholen.


